Die Young Euro Classic-Festivalhymne

Melancholisch, tänzerisch, imposant – und zum 12. Mal im Konzerthaus zu hören!

Die Festivalhymne erklingt zu Beginn eines jeden Young Euro Classic-Konzerts in immer wieder überraschender, auch von der nationalen Eigenart der Orchester geprägter Variation. Sie ist ein Auftragswerk für Young Euro Classic. Die aktuelle Festivalhymne „Young Euro Classic Festival Hymn“ hat der renommierte ungarische Dirigent Iván Fischer dem Festival gewidmet. Über sein Werk sagt er selbst:

„Vor allem sollen die jungen Musiker_innen sie nicht zu perfekt spielen!“

Iván Fischer hat bei Young Euro Classic u.a. im Jahr 2010 mit dem Schleswig-Holstein Festival Orchester konzertiert. Er ist zudem Mitglied im Künstlerischen Beirat des Festivals. Von 2012 bis 2018 war Iván Fischer Musikdirektor des Konzerthauses Berlin und Chefdirigent des Konzerthausorchesters Berlin. Seit der Saison 2018/2019 ist er dem Orchester als dessen Ehrendirigent eng verbunden. 

Der Anfang ist ein etwas melancholischer Marsch – weil junge Leute so oft melancholisch sind. Dann folgt ein tänzerisches Trio – weil Jugendorchester von langen Partys immer unausgeschlafen sind. Endlich eine Reprise vom Marsch mit einer jazzartigen Improvisation, damit der Trompeter oder die Geigerin den Kolleg_innen imponieren kann. Bitte, nehmen Sie meine kurze Fanfare nicht zu ernst! Es ist ein musikalischer Spaß, man muss Freude daran haben. Einige Gikser gehören dazu!

Iván Fischer Dirigent & Komponist

Die Festivalhymne im Wandel

2011–2022: Young Euro Classic Festival Hymn
Iván Fischer (Ungarn)

2009–2010: „Abendstraßen“
Manfred Trojahn (Deutschland)

2008: „Echo“
Guohui Ye (China)

2006–2007: „Navitas“
Nina Šenk (Slowenien)

2004–2005: „Fanfaren“
Anatolijus Senderovas (Litauen)

2002–2003: „Salut au monde“ (nach Walt Whitman)
Hans Schanderl (Deutschland)

2000–2001: „Fanfaren für vier Trompeten“
Mauricio Kagel (Argentinien/Deutschland)