In Kooperation mit dem Bundesjugendorchester und dem Orchestre Français des Jeunes
30. Juli 2021 20:00
Marzena Diakun

© Lukasz Rajchert

Die polnische Dirigentin Marzena Diakun hat schon seit mehreren Jahren ihren beruflichen Schwerpunkt nach Frankreich verlegt. Dort wurde sie einer breiteren Öffentlichkeit bekannt, als sie das Orchestre Philharmonique de Radio France in einer Reihe von im Radio und TV übertragenen Konzerten leitete. Seit 2020 fungiert sie außerdem als Erste Gastdirigentin beim Orchestre de Chambre de Paris. 1981 in Koszalin geboren, begann Marzena Diakun ihre musikalische Ausbildung in ihrer Heimatstadt und absolvierte anschließend ein Dirigierstudium an der Musikakademie Breslau. 2006 wechselte sie an die Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. Die polnische Dirigentin arbeitete mit renommierten Solisten zusammen, unter anderem mit dem Schlagzeuger Martin Grubinger, den Pianisten Peter Jablonski und Andreas Staier, den Cellisten Truls Mørk und Daniel Müller-Schott, sowie den Sängerinnen Camilla Nylund, Catherine Wyn-Rogers, Nathalie Stutzmann und Sabine Devieilhe.

www.diakun.com

Dirigentin

Hyeyoon Park

© Andrej Grilc

Die aus Südkorea stammende Geigerin Hyeyoon Park erhielt ihre geigerische Ausbildung zum großen Teil in Berlin. Hier begann sie 2006 als erst 14-Jährige ihr Studium bei Antje Weithaas an der Hochschule für Musik Hanns Eisler, bevor sie 2010 zu Christian Tetzlaff an die Kronberg Akademie wechselte. Bereits 2009 gewann sie als jüngste Preisträgerin überhaupt den renommierten ARD-Wettbewerb in München; zwei Jahre später folgte noch die Auszeichnung mit dem Borletti-Buitoni Trust Award. Seitdem ist die Geigerin mit allen wichtigen deutschen Rundfunk-Orchestern, aber auch mit vielen bedeutenden ausländischen Orchestern von Montreal bis Tokio aufgetreten. Als begeisterte Kammermusikerin war Hyeyoon Park bei namhaften Festivals und Konzertreihen zu Gast wie in der Londoner Wigmore Hall, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival und Musical Olympus St. Petersburg. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen die Geiger Gidon Kremer und Daniel Hope, die Cellisten Alban Gerhardt und Jan Vogler sowie die Pianisten András Schiff und Lars Vogt.

Violine

JEAN-PHILIPPE RAMEAU

Musik aus der Lyrischen Tragödie „Dardanus“ (1739) und dem Ballet-Einakter „Pygmalion“ (1748)

FRANÇOIS-JOSEPH GOSSEC

Symphonie C-Dur op. 4 Nr. 4 (1758)

FELIX MENDELSSOHN-BARTHOLDY

Konzert für Violine und Streichorchester d-Moll (1822)

CARL PHILIPP EMANUEL BACH

Symphonie Es- Dur Wq. 179 (1757)

Lesung aus dem Briefwechsel zwischen Voltaire und Friedrich dem Großen

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International
31. Juli 2021 20:00
John Neumeier

© Kiran West

„Mit einem eigenen Repertoire, das Gefühl, Bewusstsein und Ideen der jungen Generation kreativ spiegelt, scheint mir das Bundesjugendballett ideal für die Vermittlung zwischen Jugendkultur, Hochkultur und Bevölkerung. Und es hat einen wichtigen sozialen Aspekt, der eine positive Wirkung nach außen bringen wird.“ John Neumeier, Intendant

Seit 1973 ist John Neumeier Direktor und Chefchoreograph des Hamburg Ballett, seit 1996 zudem Ballettintendant und seit 2005 einer der Geschäftsführer der Hamburgischen Staatsoper. Den ersten Ballettunterricht erhielt er in seiner Heimatstadt Milwaukee/Wisconsin (USA), in Kopenhagen (Dänemark) und an der Royal Ballet School in London (Großbritannien). 1963 wurde er als Tänzer am Stuttgarter Ballett engagiert, 1969 ging er als Ballettdirektor nach Frankfurt. John Neumeier erhielt viele Auszeichnungen und seine Choreographien befinden sich im Repertoire zahlreicher renommierter Ballettcompagnien weltweit – sein Œuvre umfasst über 150 Ballette verschiedener Gattungen. 1978 gründete John Neumeier die Ballettschule des Hamburg Ballett. 2006 errichtete er die Stiftung John Neumeier und gründete 2011 das Bundesjugendballett, dem er als Intendant vorsteht.

Intendant des Bundesjugendballetts, Choreograph

Kevin Haigen

© Kiran West

„Unser Ziel mit dem Bundesjugendballett ist es, die Tänzer zu Instrumenten für lebendige Choreografen zu machen. Physisch und emotional in den Schaffensprozess eines Choreografen involviert zu sein, auch mitschöpferisch tätig zu sein, das war mir selbst als Tänzer wichtig und das, glaube ich, ist das Besondere an unserem Tänzerberuf.“  Kevin Haigen, Künstlerischer und Pädagogischer Leiter

Kevin Haigen, geboren in Miami, absolvierte seine Ausbildung an der Schule des American Ballet. Nach Engagements beim American Ballet Theatre und dem Stuttgarter Ballett kam er 1976 zum Hamburg Ballett, um mit John Neumeier zu arbeiten. Ab 1984 tanzte er beim Nederlands Dans Theater, 1985 ging er als Erster Solist, Ballettmeister, Lehrer und Choreograf zu den Ballets de Monte Carlo, 1986 zum London Festival Ballet, 1988 zum Béjart Ballet Lausanne und kehrte 1991 zurück nach Hamburg. Als Erster Ballettmeister des Hamburg Ballett und Ballettpädagoge der angegliederten Schule unterrichtet er international und betreut weltweit Einstudierungen von John Neumeiers Balletten. Seit 2011 ist er zusätzlich Künstlerischer und Pädagogischer Leiter des Bundesjugendballett. Am meisten inspiriert ihn jedoch die derzeitige Entwicklung seiner Arbeit: Kreative Denker und Macher zu unterrichten und zu vermitteln, dass die Kunst des Balletts eine Reise ist, die niemals endet. 2019 wurde Kevin Haigen in der Kategorie herausragende Inszenierung mit dem Theaterpreis Hamburg – Rolf Mares ausgezeichnet.

Künstlerischer und Pädagogischer Leiter

Griechenland
01. August 2021 20:00
Dionysis Grammenos

© Marco Borggreve

Der Grieche Dionysis Grammenos machte sich zuerst als Klarinettist einen Namen: Als Absolvent der Hochschule „Franz Liszt“ in Weimar wurde ihm 2008 die Auszeichnung „Europäischer junger Musiker des Jahres“ von der EBU zuerkannt und er konzertierte als „Rising Star“ der European Concert Hall Organization. Inzwischen konzentriert sich Grammenos vor allem auf seine Dirigentenlaufbahn. Zuletzt leitete er bei der Canadian Opera Company eine Produktion von Mozarts Entführung aus dem Serail und Tschaikowskis Eugen Onegin sowie beim Aspen Music Festival La clemenza di Tito. Die Liste der Orchester reicht von den Festival Strings Lucerne, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und dem Philharmonischen Orchester Odessa bis zum Staatlichen Symphonieorchester Athen und dem Malta Philharmonic.

Zuletzt gastierte Grammenos in Mailand bei den Cameristi della Scala mit Khatia Buniatishvili als Solistin beim traditionellen Neujahrskonzert. 2021/22 ist er Dirigent der English Touring Opera in einer Produktion von Puccinis La Bohème. Grammenos ist Gründer und Chefdirigent des Greek Youth Symphony Orchestra.

www.dionysisgrammenos.com

Dirigent

NIKOS SKALKOTTAS

Fünf Griechische Tänze (1931-1936):
Peloponnissiakos „Der mutige Lyngos” • Tanz des Zalongo • Arcadikos • Messolongitikos • Mazochtos

LUDWIG VAN BEETHOVEN

Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“ (1803)

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International
02. August 2021 20:00
Joolz Gale

© Gavin Evans

Der britische Dirigent. Joolz Gale studierte zunächst Violine an der University of Oxford, bevor er sein Studium als Sänger am Royal College of Music in London fortsetzte. Nach seinem Abschluss im Jahr 2007 wurde er Praktikant beim Monteverdi Choir unter Sir John Eliot Gardiner und begann in dieser Zeit, seine Fähigkeiten als Dirigent zu entwickeln. Im selben Jahr nahm er am Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerb teil, was zu einer sofortigen Einladung von Jonathan Nott führte, seine erste Radioaufnahme mit den Bamberger Symphonikern und dem Bayerischen Rundfunk zu machen. Bald darauf folgten Dirigierdebüts mit Chören und Orchestern in ganz Europa, Asien und Lateinamerika. Joolz Gale assistierte u.a. Sir Roger Norrington und Paavo Järvi. In der vergangenen Saison dirigierte Joolz Gale den RIAS Kammerchor und die Akademie für Alte Musik Berlin als Cover und Assistent von Justin Doyle. Als Gastdirigent unternahm Joolz Gale eine Tournee mit der Jungen Deutschen Philharmonie, dirigierte die Theaterproduktion „Die Deutsche Seele“ mit der Orchesterakademie der Bamberger Symphoniker und leitete Händels „Messias“ im Palau de la Música in Barcelona.

www.joolzgale.com

Dirigent

Marlis Petersen

© Yiorgos Mavropoulos

Marlis Petersen ist dem Berliner Publikum vertraut, zuletzt als Artist-in-Residence der Berliner Philharmoniker der Saison 2019/20. Der Schwerpunkt ihres Repertoires liegt im klassischen Koloraturfach, doch hat sie sich auch als Interpretin zeitgenössischer Musik einen Namen gemacht. Nach dem Studium an der Musikhochschule Stuttgart und bei Sylvia Geszty ergänzte sie ihre Ausbildung in den Spezialgebieten Oper, Neue Musik und Tanz. Sie begann ihre Laufbahn als Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen Nürnberg. Danach war sie von 1998 bis 2003 an der Deutschen Oper am Rhein engagiert. Ihren Einstand an der Wiener Staatsoper gab Marlis Petersen mit Lulu. Diese zentrale Partie ihres Repertoires sang sie auch in Hamburg, Chicago und Athen. Seitdem ist sie ein ständiger Gast auf den bedeutendsten Opernbühnen dieser Welt, u.a. in Paris, Brüssel, Hamburg, München, der Berliner Staatsoper, der Metropolitan Opera in New York, und den Festspielen von Salzburg und Aix-en-Provence. Neben den großen Opernpartien, ist es für Marlis Petersen ein großes Anliegen, das Konzert- und Liedrepertoire mehr und mehr in den Fokus zu stellen. 2020 wurde sie von der Zeitschrift Opernwelt zum 4. Mal zur Sängerin des Jahres gekürt. 2020 erhielt Marlis Petersen den Opus Klassik als Sängerin des Jahres.

www.marlis-petersen.de

Sopran

GUSTAV MAHLER

„Totenfeier“ aus dem 1. Satz der Symphonie Nr. 2 ( arr. Joolz Gale 2021)

RICHARD STRAUSS

„Mädchenblumen“ op. 22 (1888, arr. Eberhard Kloke 2021)

PAUL HINDEMITH

Kammermusik Nr. 1 op. 24 Nr. 1 (1921-22)

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International
03. August 2021 20:00
BENJAMIN BRITTEN

Sinfonietta op. 1 (1932/33)

JOHANNES BRAHMS

Serenade Nr. 1 D-Dur op. 11 (1858)

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Österreich
05. August 2021 20:00
Herbert Böck

© Romy Draghici

Herbert Böck erhielt seine erste musikalische Ausbildung als Wiener Sängerknabe und studierte anschließend an der Wiener Musikhochschule Oboe, Dirigieren, Tonsatz und Musikerziehung. Von 1985 bis 1990 war Böck Solo-Oboist des ORF-Symphonieorchesters. Seit 1995 wirkt er als Professor für Chor- und Ensembledirigieren an der Universität für Musik Mozarteum Salzburg, seit 2007 außerdem als Leiter des von ihm gegründeten Kammerchores der Universität Mozarteum Salzburg. Zahlreiche Konzertreisen führten ihn in den letzten Jahrzehnten durch ganz Europa, nach Russland, Israel und in die USA. Eine langjährige künstlerische Partnerschaft verbindet Herbert Böck mit Den Norske Oper in Oslo und dem Oslo Philharmonic Orchestra. Seit 2009 ist er ein gern gesehener Gastdirigent beim Arctic Philharmonic Orchestra im norwegischen Tromsö, mit dem er die großen Chorwerke von Bach, Mozart und Haydn aufführte. Seit 1989 leitet der 63-Jährige auch das Wiener Jeunesse Orchester.

Dirigent

Daniel Auner

© Andrej Grilc

Daniel Auner, 1987 in eine österreichisch-russische Musikerfamilie geboren, gehört heute zu den international gefragtesten Wiener Geigern seiner Generation. Einladungen führten ihn in letzter Zeit zum Orchestre Philharmonique de Strasbourg, Saint Paul Chamber Orchestra, Bournemouth Symphony Orchestra, Orquestra Sinfónica Portuguesa und Orquestra Sinfónica Brasileira. Als ehemaliger Student von Christian Altenburger, Igor Ozim und Boris Kuschnir beschäftigte er sich besonders mit der barocken Aufführungspraxis des 17. und 18. Jahrhunderts, die 2019 in einer Gesamteinspielung von Bachs Solo-Sonaten und Partiten ihren Niederschlag fand. Auner ist als Kulturbotschafter Österreichs in vielen außereuropäischen Ländern aufgetreten, so in Brasilien, Mexiko, Iran, Kuwait, Indonesien und Malaysia. Der Geiger spielt auf einer historischen Violine von Giovanni Battista Guadagnini aus der Sammlung wertvoller Streichinstrumente der Österreichischen Nationalbank. 2015 gründete er das Auner Quartett; außerdem unterrichtet er seit 2018 als Professor für Violine am Prayner Konservatorium in Wien.

www.danielauner.com

Violine

Kurt Schwertsik

© Karl Kleemayr

Über die vergangenen Jahrzehnte hat sich der mittlerweile 85-jährige Kurt Schwertsik den Ruf einer schillernden Figur im Wiener Musikleben erworben. International zählt er seit langem zu den führenden Komponisten Österreichs, dessen Werke bei vielen großen Festivals zur Aufführung kamen. In den 1960er Jahren noch Schüler Karlheinz Stockhausens in Köln, kehrte Schwertsik bald darauf dem Serialismus wieder den Rücken und begann, tonal zu komponieren. Oft zeichnet sich seine Musik durch einen Hang zu einer ironisch-humoristischen Note aus. Im Hauptberuf Hornist der Wiener Symphoniker, war Schwertsik mit zahlreichen Solokonzerten, aber auch mit der fantastischen Oper Fanferlieschen Schönefüßchen (1983), dem fünfteiligen Orchesterzyklus Irdische Klänge (1992) und der Sinfonia–Sinfonietta (1996) erfolgreich. Für den Trompeter Håkan Hardenberger schrieb er das Divertimento Macchiato (2007); in Zusammenarbeit mit dem Choreographen Johann Kresnik entstanden seine Ballette Macbeth, Frida Kahlo, Nietzsche, Gastmahl der Liebe und Hans Christian Andersen.

Komponist

SERGEI PROKOFJEW

Symphonie Nr. 1 D-Dur op. 25 „Symphonie Classique“ (1916-1917)

KURT SCHWERTSIK

Violinkonzert Nr. 2 op. 81 „Albayzin und Sacromonte“ (2000, Deutsche Erstaufführung)

FRANZ SCHUBERT

Symphonie Nr. 7 h-Moll D 759 „Die Unvollendete“ (1822)

SERGEI PROKOFJEW

Orchestersuite „Die Liebe zu den drei Orangen“ op. 33 a (1919)

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Deutschland
06. August 2021 20:00
Elias Grandy

© Felix Broede

2015 war für Elias Grandy ein ganz entscheidendes Jahr: Damals gewann er den Internationalen Dirigentenwettbewerb „Sir Georg Solti“ in Frankfurt, der ihm die Türen für eine erfolgversprechende Karriere weit öffnete. Zum anderen wurde der damals 34-Jährige zum neuen Generalmusikdirektor der Oper Heidelberg ernannt – ein Amt, das er noch immer bekleidet. Ursprünglich wurde der gebürtige Münchner als Cellist ausgebildet; über das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks kam er 2007 als Stellvertretender Solocellist an die Komische Oper Berlin. 2011 feierte er sein Operndebüt an der Kammerakademie Rheinsberg mit Grétrys Oper Das Urteil des Midas. An seinem Heidelberger Haus leitete Grandy zuletzt Premieren von Verdis Rigoletto, Puccinis Madama Butterfly und Janáceks Katja Kabanova; an der Oper Frankfurt dirigierte er Romeo und Julia auf dem Dorfe von Frederick Delius. Einladungen führten Grandy auch nach Japan und in die USA.

www.eliasgrandy.com

Dirigent

LUDWIG VAN BEETHOVEN

„Leonoren“-Ouvertüre Nr. 3 op. 72 (1806)

EINOJUHANI RAUTAVAARA

„A Requiem in Our Time“ op. 3 (1953)

ANTONÍN DVOŘÁK

Symphonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der neuen Welt" (1893)

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Rumänien
07. August 2021 20:00
Cristian Mandeal

© Virgil Oprina

Der rumänische Dirigent Cristian Mandeal, Jahrgang 1946, absolvierte ein Studium an der Musikakademie in Bukarest, bevor er seine Ausbildung bei Herbert von Karajan in Berlin und Sergiu Celibidache in München vervollständigte. Von 1987 bis 2009 war er Chefdirigent und Generalmusikdirektor der Bukarester Philharmonie. Neben rumänischen Orchestern leitete er namhafte Orchester in ganz Europa und war bis 2009 Erster Gastdirigent des Hallé Orchestra in Manchester sowie bis 2013 des Philharmonischen Orchesters Kopenhagen. Dabei dirigierte er über 60 Uraufführungen rumänischer und nicht-rumänischer Komponisten. Unermüdlich setzt sich Mandeal vor allem für das Werk seines Landsmanns George Enescu ein, dessen gesamtes symphonisches Schaffen er auf CD aufgenommen hat. In den letzten Jahren widmet sich der Dirigent, der dieses Jahr seinen 75. Geburtstag feiert, verstärkt dem Aufbau des Rumänischen Jugendorchesters, mit dem er schon 2012, 2014, 2018 und 2019 bei Young Euro Classic aufgetreten ist, und dem Rumänischen Nationalen Symphonieorchester.

Dirigent

Daniel Ciobanu

© intermusica

Der 30-jährige rumänische Pianist Daniel Ciobanu kann bereits auf eine Vielzahl bedeutender Konzertsäle verweisen, in denen er aufgetreten ist, so die Carnegie Hall New York, Salle Cortot in Paris, Elbphilharmonie Hamburg und das Salzburger Mozarteum. Tourneen führten ihn nach Japan, China, Taiwan, Südafrika und Brasilien. Nach erstem Unterricht in seiner Heimat kam Ciobanu 2011 mit einem Stipendium nach Schottland; weitere Studien führten ihn an die Universität der Künste Berlin zu Pascal Devoyon und Markus Groh. Im Kleinen Saal des Konzerthauses gab der Pianist 2019 auch einen Solo-Abend. Anfang 2020 führten ihn Einladungen erstmals zum Gewandhausorchester Leipzig und zum Royal Philharmonic Orchestra; im vergangenen Jahr erschien auch seine erste CD mit Werken von Prokofjew und Debussy, der Klaviersuite Nr. 3 von Georges Enescu und der Dante-Sonate von Franz Liszt. 2017 gründete Ciobanu in den rumänischen Karpaten das „Neamt Musikfestival“ für junge Künstler, bei dem nicht nur klassische Musik, sondern auch Jazz und experimentelle Projekte zur Aufführung kommen.

www.danielciobanu.com

Klavier

CONSTANTIN SILVESTRI

Drei Stücke für Streichorchester op. 4 Nr. 2 (1933/1950)

DMITRI SCHOSTAKOWITSCH

Klavierkonzert Nr. 2 F-Dur op. 102 (1957)

ROBERT SCHUMANN

Symphonie Nr. 1 B-Dur op. 38 „Frühlingssymphonie“ (1841)

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Schweden
08. August 2021 20:00
Hugo Ticciati

© Kaupo Kikkas

Das musikalische Wirken des schwedischen Violinisten Hugo Ticciati ist von grenzenloser Neugier geprägt. Der 41-Jährige, Bruder des DSO-Chefdirigenten Robin Ticciati, schließt Literatur, Philosophie, Spiritualität und Meditation gleichermaßen ein wie Tanz und kinetisches Malen. Er spielt die klassischen Violinkonzerte, aber er stürzt sich auch mit großer Vehemenz in die zeitgenössische Musik. Ticciati hat Werke von Takemitsu, Schtschedrin, Glass und Lera Auerbach in seinem Repertoire, außerdem brachte er in letzter Zeit Konzerte von Albert Schnelzer, Sergej Jewtuschenko, Erkki-Sven Tüür und Judith Weir zur Uraufführung. Er macht leidenschaftlich gern Kammermusik, so mit der Schlagzeugerin Evelyn Glennie, den Pianisten Angela Hewitt und Olli Mustonen oder dem Posaunisten Nils Landgren. Darüber hinaus ist Hugo Ticciati Künstlerischer Leiter des O/Modernt Kammarorkester, das seinen Sitz am Konzerthaus Musikaliska in Stockholm hat. In letzter Zeit erhielt er Einladungen vom Stuttgarter Kammerorchester wie auch vom Swedish und Australian Chamber Orchestra.

www.hugoticciati.com

Violine, künstlerische Leitung

Luciana Mancini

© John Márrquez

Die Mezzosopranistin Luciana Mancini passt perfekt in das grenzüberschreitende musikalische Profil von O/Modernt. Aufgewachsen in Schweden als Tochter chilenischer Musiker, gehörten klassische wie Volksmusik zu ihren frühesten Eindrücken. Dementsprechend hat sich ihre künstlerische Laufbahn entwickelt, indem sie mit großer Neugier verschiedene Genres, Zeiten und Stile nebeneinander pflegt. Ihre Gesangsausbildung absolvierte Luciana Mancini am Königlichen Konservatorium in Den Haag; dort verfasste sie auch ihre Masters-Arbeit über die italienische Monodie um 1600. In Berlin ist die Sängerin mehrfach an der Staatsoper Berlin zu erleben gewesen, so in der Sasha Waltz-Produktion von Glucks Orfeo und in Cavalieris Rappresentazione di Anima e Corpo unter René Jacobs. Eine intensive Zusammenarbeit verbindet Luciana Mancini auch mit Christina Pluhar und ihrem Ensemble L’Arpeggiata, mit deren Programmen Los Imposibles, Via Crucis und All’improviso sie in zahlreichen europäischen Städten auftrat.

Mezzosopran

Marcelo Nisinman

© Mariya Nesterovska

Marcelo Nisinman bringt die argentinische Farbe in das Programm von O/Modernt. Geboren 1970 in Buenos Aires, studierte er zuerst Bandoneon und Komposition in seiner Heimatstadt. Später wechselt er zu Detlev Müller-Siemens nach Basel, wo Nisinman noch heute lebt. Als Bandoneon-Spieler ist er mit Künstlern wie Martha Argerich, Gidon Kremer, Gary Burton und Fernando Suarez Paz, aber auch mit der WDR Big Band und dem Philadelphia Orchestra aufgetreten. Er komponierte zahlreiche Werke für Bandoneon und Orchester, in denen er den traditionellen Tango mit Elementen zeitgenössischer Musik mischt, so in Dark Blue Tango und den beiden Kompositionen Hombre Tango und  4 am Tango.  Darüber hinaus kombinierte er das Bandoneon mit Streichquartett oder als Trio mit E-Gitarre und Kontrabass. Die große Spannbreite von Nisinmans Schaffen spiegelt seine Diskografie mit Duos für Bandoneon und Kontrabass (Al Principio), Solostücken (Cumparsitos), Bühnenmusik (Desvios. Tango Theater Music) und der Bearbeitung von Piazzollas María de Buenos Aires wider.

www.nisinman.com

Bandoneon 

Julian Arp

© Michael Brus

Für den Cellisten Julian Arp ist die Mitwirkung an dem Konzert von O/Modernt quasi ein Heimspiel. Denn in Berlin hat er an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Boris Pergamenschikow und später bei David Geringas sowie Eberhard Feltz studiert. 2008 schloss er sein Studium mit dem Konzertexamen ab. Seit seinem Solistendebüt als 16-Jähriger 1997 bei den Schwetzinger Festspielen ist Arp in vielen Konzertsälen und bei Festivals im In- und Ausland aufgetreten, so beim Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival, Beethovenfest Bonn, Festival Montreux, Oxford Chamber Music Festival und SoNoRo Bukarest. Sein besonderes Engagement gilt der zeitgenössischen Musik. So hat Arp Werke bei Samir Odeh-Tamimi, Sven-Ingo Koch, Sarah Nemtsov und Violeta Dinescu in Auftrag gegeben und uraufgeführt. Das von ihm mitbegründete Berliner Festival Zeitkunst widmet sich der Kombination von Kammermusik und zeitgenössischer Literatur.   

Violoncello

Leandro Mancini-Olivos

© Katarzyna Borek

Der Schlagzeuger und Percussionist Leandro Mancini-Olivos kommt aus London zum Konzert von O/Modernt nach Berlin, wuchs aber als Sohn chilenischer Eltern in Schweden auf. Durch seine familiäre Prägung mit klassischer und Volksmusik entwickelte er schon früh ein großes Interesse für Musik aus den verschiedensten Epochen und Erdteilen. Nicht zufällig hat er deshalb auch an vielen Konzerten und CD-Produktionen mitgewirkt, bei denen sich die Musik vom Modern Jazz bis zum Barock und von walisischem Folk bis zu westafrikanischen Rhythmen bewegt. Seine künstlerische Laufbahn begann Leandro 2004 in Santiago de Chile; 2009 ging er nach London, wo er am Centre of Contemporary Music studierte. Seitdem hat er unzählige Auftritte und Tourneen in Großbritannien mit den bedeutendsten Künstlern aus der Londoner Szene absolviert. Zuletzt kam es zu einer Zusammenarbeit mit dem walisischen Musiker Owen Shiers für sein ambitioniertes Song-Projekt Cynefin und der Jazzsängerin Cherise Adams-Burnett.

Percussion

Andrei Pushkarev

Vibraphon

HILDEGARD VON BINGEN

„Vos flores rosarum“ (arr. Johannes Marmén)

MARÍA GREVER

„Alma mia“ (arr. Johannes Marmén)

ARTURS MASKATS

„Summer Dreams“ für Violine, Mezzosopran und Streichorchester (2020, Deutsche Erstaufführung)

MARCELO NISINMAN

„Gaia’s Tango“ für Violoncello, Bandoneon und Streicher (Deutsche Erstaufführung)

ELADIA BLÁZQUEZ

„Sin Piel“ (2000, arr. Sverre Indris Joner)

ASTOR PIAZZOLLA

„Verano Porteño“ (1965) und „Invierno Porteño“ (1969) aus „Estaciones Portenas" (arr. Leonid Desyatnikov)

ANONYM

„Nani Nani” Sephardisches Wiegenlied

ASTOR PIAZZOLLA

„Yo soy María“ aus „María de Buenos Aires“ (1968, arr. Sverre Joner)

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International
09. August 2021 20:00
Andris Poga

© Janis Deinats

In den letzten Spielzeiten war der lettische Dirigent Andris Poga auf vielen Konzertpodien ein vielgefragter Mann. Er erhielt Einladungen von nahezu allen deutschen Rundfunk-Orchestern, auch dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, gastierte beim Gewandhausorchester Leipzig und dem Orchestre de Paris ebenso wie in Zürich, Rom, Tokyo und Sydney. Die Karriere des heute 40-jährigen Dirigenten, der an der Musikakademie im heimischen Riga sowie in Wien studiert hat, begann 2010 mit dem Gewinn des Internationalen Dirigierwettbewerbs „Jewgeni Swetlanow“ in Montpellier. 2014 gelang ihm der internationale Durchbruch, als er auf einer Asientournee der Münchner Philharmoniker kurzfristig für Valery Gergiev und Lorin Maazel einsprang. In Pogas weitgespanntem symphonischen Repertoire stechen die Werke von Schostakowitsch, Schnittke und Strauss hervor. Mit besonderem Engagement widmet er sich auch dem Schaffen seines Landsmanns Peteris Vasks.

Dirigent

FRANZ SCHUBERT/LUCIANO BERIO

„Rendering“ für Orchester; bearbeitet von L. Berio nach Vorlagen und Motiven von F. Schubert (1989)

PJOTR I. TSCHAIKOWSKI

Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64 (1888)

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Niederlande
10. August 2021 20:00
Jochen Neuffer

© Karim Khawatmi

Als Dirigent, Komponist und Arrangeur arbeitet Jochen Neuffer nicht nur für international renommierte Orchester, sondern auch für einige der wichtigsten Künstler unserer Zeit. Bei genre-übergreifenden Projekten mit dem BBC Symphony Orchestra, dem Quincy Jones Orchestra, dem Heritage Orchestra, dem Metropole Orkest, dem Netherlands Chamber Orchestra oder den Los Angeles Philharmonic arbeitete er bereits mit Gregory Porter, Lisa Fischer, Lalah Hathaway, Ledisi, James Morrison, Paul Weller, Donny McCaslin, Bryan Ferry, Jacob Collier, Mark Guiliana, Cory Wong und vielen weiteren zusammen. Als Spezialist für nicht-klassische Ensemble- und Orchesterprojekte ist Jochen Neuffer mit seinen Werken und als Dirigent auf zahlreichen Tonträgern zu hören und nicht nur auf geschichtsträchtigen Bühnen, sondern auch regelmäßig auf namhaften Festivals wie z.B. den BBC Proms, dem North Sea Jazz Festival und dem Montreux Festival zu Gast.

www.jochenneuffer.com

Dirigent, Pianist, Arrangeur

Damiano Pascarelli

© Damiano Pascarelli

Komponist

DAMIANO PASCARELLI

„Reunion”

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International
11. August 2021 20:00
Alexander Gilman

© Maurice Haas

Der Geiger Alexander Gilman, geboren 1982 in Bamberg, wuchs in einer Musikerfamilie auf und gab bereits als Sechsjähriger sein Debüt im Münchner Gasteig. Mit 16 Jahren wechselte er an die Juilliard School in New York zu der legendären Lehrerin Dorothy DeLay; später schloss Gilman sein Studium an der Hochschule für Musik in Köln in der Meisterklasse von Zakhar Bron mit Auszeichnung ab. Inzwischen unterrichtet er selbst seit 2019 als Dozent am Royal College of Music in London und an der Kalaidos Musikhochschule in der Schweiz. Als Solist hat der 39-Jährige mit namhaften Dirigenten wie Neeme Järvi, Kristjan Järvi, David Zinman, Bernard Haitink, Mario Venzago und Michael Sanderling zusammengearbeitet. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen u.a. der Cellist Maximilian Hornung und der Bratschist Nils Mönkemeyer. Sein besonderes pädagogisches Interesse manifestiert sich neben seiner Lehrtätigkeit in seinem Engagement für das Ensemble LGT Young Soloists, das 2013 von Gilman gegründet wurde.

www.alexandergilman.com

Künstlerische Leitung

Martin James Bartlett

© Paul Marc Mitchell

Der junge britische Pianist Martin James Bartlett, Jahrgang 1996, machte den ersten Karriereschritt im Jahr 2014, als ihm die Auszeichnung BBC Young Musician of the Year zugesprochen wurde. Bereits 2015 trat er mit Gershwins Rhapsody in Blue zusammen mit dem Royal Philharmonic Orchestra erstmals bei den BBC Proms auf, ein Jahr später wirkte er am Festkonzert in der St. Paul’s Cathedral zum 90. Geburtstag von Königin Elizabeth II. mit. Inzwischen wurde er bereits zu weiteren namhaften Orchestern wie dem City of Birmingham Orchestra und dem Tokyo Symphony Orchestra eingeladen, außerdem trat er bei den Festspielen in Mecklenburg-Vorpommern und Verbier auf. 2019 erschien bei Warner Classics seine Debüt-CD Love and Death mit Klavierwerken von Bach, Schumann, Wagner, Liszt und Prokofjew. Derzeit absolviert Bartlett sein Abschlussjahr am Royal College of Music in London.

Klavier

Airat Ichmouratov

© Airat Ichmouratov

Der 1973 im russischen Kasan geborene Komponist Airat Ichmouratov studierte zuerst Klarinette. Schon als 20-jähriger übernahm er eine Stelle als stellvertretender Solo-Klarinettist an der Tatarischen Oper und dem Ballet sowie dem Nationalen Symphonieorchester Tatarstans. Darüber hinaus begann seine internationale solistische Karriere, bis sich Ichmouratov 1998 in Kanada niederließ. Im Jahr 2000 gründete er das Mucynski-Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier, im selben Jahr schloss er sich der Klezmer-Gruppe Kleztory an, mit der er mehr als 1000 Konzerte weltweit unternahm. Seitdem hat er parallel eine intensive kompositorische Tätigkeit entwickelt: Zahlreichen Concerti für Soli und Orchester stehen Streichquartette, Musik für Kinder sowie Klezmer-Musik zur Seite. „Airat ist ein Kommunikator im besten Sinne des Wortes. Seine Musik packt den Hörer, und eine Reise beginnt: eine spannende Geschichte, Landschaften, Emotionen…“, so das Urteil des Dirigenten Yannick Nézet-Séguin.

www.airatichmouratov.com

Komponist

AIRAT ICHMOURATOV

Concerto Grosso Nr. 3 „Liechtenstein“ op. 68 (Uraufführung)

ASTOR PIAZZOLLA

„Estaciones Porteñas” (1965-1970, arr. Leonid Desyatnikov)

PHILIP GLASS

Klavierkonzert Nr. 1 „Tirol Concerto” (2000)

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Russland/Deutschland
12. August 2021 20:00
PETER ILJITSCH TSCHAIKOWSKI

Streichsextett d-Moll "Souvenir de Florence" op. 70 (1890)

ALEKSANDER KHUBEEV

„Game over“ für zwei Streichquartette und Klavier (2016, Deutsche Erstaufführung)

DMITRI SCHOSTAKOWITSCH

Klavierkonzert Nr. 1 für Klavier, Trompete und Streichorchester c-Moll op. 35 (1933)

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International
13. August 2021 20:00
Josep Caballé Domenech

© Kike Barona

Der katalanische Dirigent Josep Caballé Domenech, 1973 in eine Musikerfamilie geboren, studierte zunächst in seiner Heimatstadt Barcelona Klavier, Schlagzeug, Violine und Gesang, bevor er sich dem Dirigieren zuwandte. Caballé Domenech hat eine enge Verbindung nach Deutschland; so war er 2013-2018 Generalmusikdirektor am Opernhaus Halle, wo er 2016 den kompletten Ring des Nibelungen aufführte. Gastkonzerte mit der Staatskapelle Halle führten ihn auch ins Berliner Konzerthaus. Darüberhinaus leitete er eine Vielzahl von Opernproduktionen, an der Staatsoper Berlin und der Komischen Oper ebenso wie an der Semperoper Dresden und der Oper Hamburg. Einladungen führten ihn zu mehreren deutschen Rundfunk-Orchestern, zum Royal Philharmonic Orchestra London sowie renommierten Orchestern in Madrid, Stockholm, Zürich und Toulouse. Neben seiner Chefposition beim Colorado Springs Orchestra fungiert der Katalane seit 2019 als Chefdirigent des Moritzburg Festival Orchesters.

www.josepcaballedomenech.com

Dirigent

Kevin Zhu

© Seungho Choi

Gerade einmal 20 Jahre alt, kann der Geiger Kevin Zhu bereits auf eine beeindruckende Zahl von Konzertauftritten verweisen, die ihn u.a. in die Carnegie Hall in New York, die Londoner Royal Festival Hall und in die Konzerthalle der Verbotenen Stadt in Beijing führten. Geboren im US-Staat Maryland, erhielt Kevin Zhu bereits mit drei Jahren ersten Geigenunterricht; später kam er als Jung-Student an das Konservatorium von San Francisco. Derzeit studiert der Geiger bei Itzhak Perlman an der Juilliard School in New York. Dem Gewinn des Internationalen Paganini-Wettbewerbs 2018 im italienischen Genua folgten Einladungen zu Orchestern wie dem Pittsburgh Symphony Orchestra, den Moskauer Virtuosen und dem China Philharmonic Orchestra. Kevin Zhu spielt auf der ihm leihweise zur Verfügung gestellten Stradivari-Violine „Lord Wandsworth“ von 1722. Erst kürzlich wurde ihm in New York City der mit 25.000 $ dotierte Avery Fisher Career Grant für junge Instrumentalisten zuerkannt.

www.kevinzhuviolin.com

Violine

Jan Vogler

© Jim Rakete

Der 1964 in Ost-Berlin geborene Jan Vogler ist seit nunmehr drei Jahrzehnten Gast auf allen bedeutenden Konzertpodien rund um den Globus. Mit allen wichtigen Symphonieorchestern der USA musizierte der Cellist, der heute in New York City lebt, ebenso wie mit Orchestern in London, Paris, Wien und St. Petersburg. Dabei arbeitete er u.a. mit Dirigenten wie Andris Nelsons, Antonio Pappano, Thomas Hengelbrock, Manfred Honeck und Kent Nagano. Neben seiner Tätigkeit als Intendant der Dresdner Musikfestspiele und künstlerischer Leiter des Moritzburg Festivals findet Vogler auch noch die Zeit für das musikalisch-literarische Projekt „Bill Murray, Jan Vogler & Friends – New Worlds“, das er gemeinsam mit dem US-amerikanischen Schauspieler entwickelt hat. Im Rahmen seiner langjährigen Zusammenarbeit mit dem Label Sony Classical erschienen zuletzt 2020 seine Aufnahme Three Continents mit Cellokonzerten von Nico Muhly (USA), Sven Helbig (D) und Zhou Long (China) mit dem WDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Cristian Măcelaru sowie eine Aufnahme des zweiten Cellokonzerts von Schostakowitsch mit dem Mariinsky-Orchester unter Valery Gergiev.

www.janvogler.com

Violoncello

Mishka Momen Rushdie

© Benjamin Ealovega

Die 1992 in London geborene Pianistin Mishka Momen Rushdie wurde an der Guildhall School of Music ausgebildet; weiteren Unterricht erhielt sie durch Richard Goode und András Schiff an der Kronberg Akademie/Taunus. Durch Schiff erfuhr die Pianistin darüber hinaus eine besondere Förderung, als er sie im Rahmen seiner Serie „Building Bridges“ in Berlin, Frankfurt, Mailand und Turin sowie in New York vorstellte. Als Solistin trat sie mit der Kremerata Baltica, dem Mozarteum Orchester Salzburg und der Kammerakademie Neuss auf. Außerdem war Mishka Rushdie Momen Gast bei den Festivals von Mecklenburg-Vorpommern, Kreisau und Marlboro. 2019 erschien ihr erstes Solo-Album Variations, in dem sie Auftragswerke von Nico Muhly and Vijay Iyer mit Klaviervariationen von Clara Schumann, Mendelssohn und Brahms verknüpfte. Drei Duo-Konzerte zusammen mit dem Cellisten Steven Isserlis wurden während der Corona-Pandemie live aus der Wigmore Hall in London übertragen.

www.mishkarushdiemomen.com

Klavier

ROBERT SCHUMANN

Symphonie Nr. 2 C-Dur op. 61 (1845-1846)

LUDWIG VAN BEETHOVEN

Tripelkonzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester C-Dur op. 56 (1803-1804)

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International
14. August 2021 20:00
Clara Haberkamp

© Heide Benser

Leben und Musik sind eins – so lautet das kreative Motto der Jazzpianistin, Komponistin und Bandleaderin Clara Haberkamp. Im Trio mit Tilo Weber (drums) und Oliver Potratz (bass), mit dem sie seit über zehn Jahren erfolgreich unterwegs ist, bringt die 32-Jährige diese sehr persönliche Musik zum Leuchten. Dabei ist die Wahl-Berlinerin breit aufgestellt: Neben ihrem Trio tourt sie auch mit dem David Friedman Generations Quartet und begleitet die Liedermacherin Susanne Betancor und den Sänger und Schauspieler Gustav Peter Wöhler auf deutschlandweiten Konzertreisen. Nach vier weiteren Alben unter eigenem Namen, darunter das Album „Orange Blossom“, das 2017 für den ECHO Jazz nominiert war, kommt im August 2021 ihr neuestes Album „Reframing The Moon“ heraus. Als Tochter eines Saxofonisten im westfälischen Unna geboren, zog es Clara Haberkamp nach frühen Erfolgen bei Jugend jazzt, Jugend musiziert und im NRW-Jazzorchester ab 2009 zum Musikstudium nach Berlin und Hamburg. Heute ist sie außerdem Lehrbeauftragte im Fach Improvisierte Liedbegleitung an der Universität der Künste Berlin sowie im Fach Tonsatz an der Filmuniversität Babelsberg.

www.clarahaberkamp.de

Künstlerische Leitung

Clara Haberkamp Trio

Die Berliner Pianistin Clara Haberkamp ist zwar erst 32 Jahre alt, doch ihr Trio besteht bereits seit einem guten Jahrdutzend. Diese Kontinuität verbunden mit variabler Zielsetzung macht eine wesentliche Stärke des Trios aus.
Die ausnehmend schönen Kompositionen der Pianistin, die fundiertes Wissen um Komposition/Improvisation mit kraftvoller Intuition und Struktur mit Losgelöstsein verbindet, bilden die schillernde und starke Basis für ein gemeinsames Forschen an Zurücknahme und Vorpreschen und stückimmanenter Balance und Entwicklung. Auch wenn die Kompositionen für das Trio ausschließlich aus der Feder der Pianistin stammen, bringen ihre beiden Kompagnons nicht nur ihre komplette Persönlichkeit ein, sondern auch den täglich wachsenden Reichtum ihrer Lebenserfahrung. 

„Ich versuche loszulassen und in der Stimmung, in der ich gerade bin, den größtmöglichen Entfaltungsfreiraum zu finden“, postuliert die Pianistin. „Unsere einzige Einschränkung besteht, wenn überhaupt, in der Form. Doch das ist gut, denn wenn man die Form spürt, hilft das, umso freier zu werden.

Hier präsentiert ein eingespieltes und elegantes Trio eine facettenreiche und genreübergreifende Musik, immer im Bestreben zu vermitteln worum es geht: das spielerische Moment und seinen faszinierenden Ausdruck.

Clara Haberkamp – Klavier
Oliver Potratz – Bass
Mareike Wiening – Schlagzeug

In June

© Fama M’Boup

Die junge Jazz Vocal-Band „In June“ wurde erst kürzlich gegründet und versammelt vier aufstrebende Jungtalente, die sich im Jazz Institut Berlin begegnet sind.

Nach ihrem Jazzstudium in Dresden, zog es Fama M’Boup in ihre Heimat Berlin, wo es sie jedoch nicht lange hielt. In Kopenhagen lebend, erforschte sie die zeitgenössische Musik, Electronics und ihren eigenen Kompositionsstil, blieb jedoch ihrem Instrument, der Stimme, treu. Sie begann für ihr neuestes Projekt „in June“ zu schreiben, als sie während einer Pandemie in Berlin festsaß – gleich vier Stimmen im Kopf. Die Stücke beschäftigen sich mit Emotionen. „Ehrlicher geht es im Moment nicht. Und das ist gerade mein Element, aber keine Therapiestunde. Es ist ein Erforschen“, sagt sie und hat recht! „in June“ beginnt mit uns als Menschen und verbindet Verlangen mit Verlust und Walt Whitman mit Rilke. „in June“ klopft an und fragt: was ist mit Deinen Emotionen? Wohin hast Du sie gedrängt?

Fama M’Boup – Arrangement, Gesang
Liv Sindler – Gesang
Anna-Lucia Rupp – Gesang
Moritz Klatt – Gesang

Pacific Quintet

© Taewook Ahn

Erstmals trafen sich die Musikerinnen und Musiker des Pacific Quintet auf dem von Leonard Bernstein gegründeten Pacific Music Festival in Sapporo, Japan. Inspiriert von dem interkulturellen Austausch und dem respektvollen Umgang miteinander, der beim Pacific Music Festival gelebt wird, entschlossen sich die fünf jungen Musiker, den Geist Bernsteins auch über das Festival hinaus zu tragen, und gründeten in Berlin das Pacific Quintet. Sie kommen aus fünf verschiedenen Ländern: Aliya Vodovozova (Flöte) aus Russland, Fernando Martinez Zavala (Oboe) aus Honduras, Liana Leßmann (Klarinette) aus Deutschland, Kenichi Furuya (Fagott) aus Japan und Haeree Yoo (Horn) aus Südkorea. Die Musiker absolvierten ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik Hanns Eisler, an der Universität der Künste sowie der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker. Seit dem Sommersemester 2020 studiert das Pacific Quintet als Ensemble in der Kammermusikklasse von Martin Spangenberg an der Hochschule für Musik Hanns Eisler. Im Frühjahr 2021 wurden sie als 1. Preisträger des renommierten Wettbewerbes des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft ausgezeichnet.

Zusatzkonzert
15. August 2021 11:00
José Méndez Padrón

© Fabrizio Sansoni

Der kubanische Dirigent José Antonio Méndez Padrón studierte am Instituto Superior de Arte (ISA) in Havanna; weitere künstlerische Impulse erhielt er am Mozarteum in Salzburg bei Peter Gülke, an der Carnegie Mellon School of Music in Pittsburgh sowie bei Projekten mit Thomas Hengelbrock, András Schiff, Walter Reiter, Jorge Rotter u.a. Seit 2009 ist Méndez Padrón selbst Leiter des Orquesta del Lyceum de la Habana. 2012 wurde er zum Stellvertretenden Chefdirigenten des Orquesta Sinfónica Nacional de Cuba ernannt, 2018 übernahm er das Orquesta Sinfónica de Matanzas. Dabei hat der Dirigent auch CD-Einspielungen kubanischer Komponisten vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart realisiert, von denen viele mit dem CUBADISCO Preis ausgezeichnet worden sind.

Dirigent

Sarah Willis

© Gregor Hohenberg

Seit 2001 ist Sarah Willis Mitglied der Horngruppe bei den Berliner Philharmonikern; zuvor hatte sie zehn Jahre in der Staatskapelle Berlin gespielt. Geboren im US-Staat Maryland, verbrachte die Musikerin ihre Kindheit – ihr Vater war Auslandskorrespondent – in Tokio, Moskau und London. Dort begann sie als 14-Jährige mit dem Hornspiel und studierte später an der Guildhall School of Music. In den vergangenen Jahren ist Sarah Willis vielfach als Solistin aufgetreten und hat nicht nur das Soloalbum Horn Discoveries, sondern auch gemeinsam mit ihren Berliner Hornkollegen die CDs Opera! und Four Corners! herausgebracht. Außerdem engagiert sie sich intensiv in den Jugendprojekten der Philharmoniker, vor allem in den Familienkonzerten. Als begeisterte Anhängerin sozialer Medien interviewt Willis regelmäßig Dirigenten und Solisten für das hauseigene Internetportal und wirbt auf Facebook für ihr Instrument. Sie betreibt eine erfolgreiche Reihe von Online-Interviews, bekannt als “Horn Hangouts”, und moderiert die Klassiksendung Sarah’s Music für Deutsche Welle TV. 2017 reiste Sarah Willis erstmals nach Kuba und lernte dort das Orquesta del Lyceum de la Habana kennen, mit dem sie das Projekt „Mozart y Mambo“ initiierte.

www.sarah-willis.com

Horn

„Mozart y Mambo”

WOLFGANG AMADEUS MOZART

Ouvertüre zu „Die Entführung aus dem Serail” KV 384 (1782)

WOLFGANG AMADEUS MOZART

Hornkonzert Nr. 3 Es-Dur KV 447 (1783)

JOSHUA DAVIS/ YUNIET LOMBIDA

„Rondo alla Mambo” (2020)

TRADITIONELL

„Samba Son” (arr. Jenny Peña Campo, 2015)

EDGAR OLIVIERO

„Sarahnade Mambo” (2020)

ISOLINA CARILLO

„Dos Gardenias para tí” (arr. Jorge Aragón, 2020)

MOISES SIMONS

„El Manisero” (arr. Jorge Aragón, 2020)

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Kuba
15. August 2021 20:00
José Méndez Padrón

© Fabrizio Sansoni

Der kubanische Dirigent José Antonio Méndez Padrón studierte am Instituto Superior de Arte (ISA) in Havanna; weitere künstlerische Impulse erhielt er am Mozarteum in Salzburg bei Peter Gülke, an der Carnegie Mellon School of Music in Pittsburgh sowie bei Projekten mit Thomas Hengelbrock, András Schiff, Walter Reiter, Jorge Rotter u.a. Seit 2009 ist Méndez Padrón selbst Leiter des Orquesta del Lyceum de la Habana. 2012 wurde er zum Stellvertretenden Chefdirigenten des Orquesta Sinfónica Nacional de Cuba ernannt, 2018 übernahm er das Orquesta Sinfónica de Matanzas. Dabei hat der Dirigent auch CD-Einspielungen kubanischer Komponisten vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart realisiert, von denen viele mit dem CUBADISCO Preis ausgezeichnet worden sind.

Dirigent

Sarah Willis

© Gregor Hohenberg

Seit 2001 ist Sarah Willis Mitglied der Horngruppe bei den Berliner Philharmonikern; zuvor hatte sie zehn Jahre in der Staatskapelle Berlin gespielt. Geboren im US-Staat Maryland, verbrachte die Musikerin ihre Kindheit – ihr Vater war Auslandskorrespondent – in Tokio, Moskau und London. Dort begann sie als 14-Jährige mit dem Hornspiel und studierte später an der Guildhall School of Music. In den vergangenen Jahren ist Sarah Willis vielfach als Solistin aufgetreten und hat nicht nur das Soloalbum Horn Discoveries, sondern auch gemeinsam mit ihren Berliner Hornkollegen die CDs Opera! und Four Corners! herausgebracht. Außerdem engagiert sie sich intensiv in den Jugendprojekten der Philharmoniker, vor allem in den Familienkonzerten. Als begeisterte Anhängerin sozialer Medien interviewt Willis regelmäßig Dirigenten und Solisten für das hauseigene Internetportal und wirbt auf Facebook für ihr Instrument. Sie betreibt eine erfolgreiche Reihe von Online-Interviews, bekannt als “Horn Hangouts”, und moderiert die Klassiksendung Sarah’s Music für Deutsche Welle TV. 2017 reiste Sarah Willis erstmals nach Kuba und lernte dort das Orquesta del Lyceum de la Habana kennen, mit dem sie das Projekt „Mozart y Mambo“ initiierte.

www.sarah-willis.com

Horn

„Mozart y Mambo”

WOLFGANG AMADEUS MOZART

Ouvertüre zu „Die Entführung aus dem Serail” KV 384 (1782)

WOLFGANG AMADEUS MOZART

Hornkonzert Nr. 3 Es-Dur KV 447 (1783)

JOSHUA DAVIS/ YUNIET LOMBIDA

„Rondo alla Mambo” (2020)

TRADITIONELL

„Samba Son” (arr. Jenny Peña Campo, 2015)

EDGAR OLIVIERO

„Sarahnade Mambo” (2020)

ISOLINA CARILLO

„Dos Gardenias para tí” (arr. Jorge Aragón, 2020)

MOISES SIMONS

„El Manisero” (arr. Jorge Aragón, 2020)

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