Symphonieorchester der Musikakademie Ljubljana

Nach über zehnjähriger Pause kehrt das Symphonieorchester der Musikakademie Ljubljana erstmals wieder nach Berlin zum Festival Young Euro Classic zurück. Bei seinen beiden Auftritten 2004 und 2007 mit dem Dirigenten George Pehlevanian hinterließ das Orchester einen hervorragenden Eindruck, der mit dem Gewinn des Europäischen Komponistenpreises für die damals 22-jährige Slowenin Nina Šenk gekrönt wurde. Das Orchester der Musikakademie feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen; es wurde bereits 1948 im damaligen Jugoslawien gegründet. Jährlich werden drei Programme erarbeitet, bei denen ein besonderer Schwerpunkt auf älteren wie neueren slowenischen Komponisten liegt. Dabei wechseln sich slowenische Dirigenten mit ausländischen Gästen aus verschiedenen europäischen Ländern ab. 2010 nahm das Orchester an einem von Riccardo Muti initiierten Projekt teil, als es gemeinsam mit Studentenensembles aus Kroatien und Italien in Triest und Ravenna auftrat.

Slowenien
07. August 2018 20:00

Konzerthaus, Berlin

Dr. Klaus Lederer

© SenKultEuropa

Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa in Berlin

Geboren 1974 in Mecklenburg, verbrachte Dr. Klaus Lederer seine Kindheit und frühe Jugend in Frankfurt an der Oder. Nach dem Ende der DDR engagierte er sich in linken Jugendverbänden und seit 1992 in der Partei des demokratischen Sozialismus (PDS). Sein Studium der Rechtswissenschaften bis zur Promotion zum Dr. jur. an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, die Arbeit in der PDS und für sie in der Kommunalpolitik füllten seine 1990er Jahre. Im Dezember 2005 wurde Klaus Lederer zum Landesvorsitzenden der LINKEN in Berlin gewählt. Er blieb an der Spitze des Landesverbandes bis zum Dezember 2016.Von 2003 bis Januar 2017 war Dr. Lederer Mitglied der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus, dem Parlament des Bundeslandes Berlin und dort rechtspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. Seit Dezember 2016 ist Dr. Klaus Lederer Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa in Berlin.

Pate des Abends
Quentin Hindley

© David Duchon-Doris

Der junge französische Dirigent Quentin Hindley begann seine musikalische Laufbahn als Bratscher in der Pariser Oper, bevor er ans Dirigentenpult wechselte. Unterricht erhielt er am Nationalen Konservatorium bei dem Ungarn Zsolt Nagy; weitere Kurse führten ihn zu der Dirigierlehrer-Legende Jorma Panula, zu Neeme und Paavo Järvi, Susanna Mälkki und Michail Jurowski. 2012 wurde Hindley Assistent von Leonard Slatkin beim Orchestre National de Lyon. Im Sommer 2015 arbeitete er mit Simon Rattle in Aix-en-Provence bei der Uraufführung der Oper The Monster in the Maze von Jonathan Dove zusammen. 2017/18 dirigiert er das Werk in Lille, Lissabon und Paris. Neben einer Vielzahl von französischen Orchestern erhielt Hindley auch Einladungen zu Gastkonzerten in Slowenien, Kroatien und Ungarn. Neben Jugendorchestern gilt sein weiteres intensives Engagement sozialen und interkulturellen Projekten, wie einer Fassung von Rossinis Barbier von Sevilla für Kinder, die in den Vororten von Paris aufgeführt wurde.

www.quentinhindley.com

Dirigent
Urban Stanič

Der junge slowenische Pianist Urban Stanič ist derzeit noch Student an der Musikakademie von Ljubljana, wo er von Dubravka Tomšič Srebotnjak unterrichtet wird. Schon als Dreijähriger erhielt Urban Stanič seinen ersten Klavierunterricht; erste Erfolge errang er beim Internationalen Wettbewerb für junge Musiker im italienischen Povoletto (Udine), wo er viermal hintereinander siegreich war. Inzwischen kann Urban Stanič bereits auf eine Vielzahl von Solo-Recitals zurückblicken und ist mit verschiedenen slowenischen Orchestern aufgetreten; im Juni 2017 bestritt er das Eröffnungskonzert beim Festival „Sommer in Alt-Ljubljana“. Ansonsten sind die herausragenden Talente des Pianisten breit gestreut: zweimal wurde er Nationaler Meister im Fach Mathematik, fünfmal im Fach Logik. Auch als Schachmeister kam Stanič zu nationalen Ehren.

Klavier

LEON FIRŠT

„The Symphonic Waltz“ (2018, Deutsche Erstaufführung)

ROBERT SCHUMANN

Klavierkonzert a-Moll op. 54 (1841)

RICHARD STRAUSS

„Also sprach Zarathustra“ op. 30 (1896)

19:00 Uhr: Konzerteinführung mit Dieter Rexroth im Werner-Otto-Saal
Einlass mit Konzertticket um 18:45 Uhr

PROGRAMM

Es ist schon einige Jahre her, dass das Symphonieorchester der Musikakademie Ljubljana zuletzt bei Young Euro Classic zu Gast war. Aber die damaligen Auftritte haben schnell klar gemacht, wie hoch das Niveau der musikalischen Ausbildung in Slowenien ist. Insofern darf man sehr gespannt auf dieses Konzert sein, haben die jungen Musikstudenten aus Ljubljana doch zwei gewichtige „Klassiker“ in ihrem Gepäck: das hochromantische Klavierkonzert von Robert Schumann und die gewaltige Tondichtung Also sprach Zarathustra, in der Richard Strauss, frei nach Nietzsche, alle Register seiner Orchestrierungskunst gezogen  – und ganz nebenbei noch einen der berühmtesten Anfänge der gesamten Musikgeschichte komponiert hat. Welche Talente an der slowenischen Hochschule sonst noch blühen, will das Orchester auch auf andere Weise demonstrieren: Neben dem Solo-Pianisten Urban Stanič studiert auch der Komponist des brandneuen Werkes, Leon Firšt, an der Musikakademie Ljubljana.

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