Orquesta Sinfónica „Estanislao Mejía“

Festival Young Euro Classic vom 26.07. - 11.08.2013 im Konzerthaus BerlinWieder einmal ungewohnte Klänge bei einem Konzert von Young Euro Classic! Denn das mexikanische Studentenorchester von der UNAM-Musikhochschule in Mexico City bringt aus seiner Heimat einen Tenor mit, der das Berliner Publikum mit mexikanischen Liedern bezaubern will. Dass er auch im klassischen Repertoire zu Hause ist, beweist er mit drei berühmten Arien aus den Opern La Gioconda, Andrea Chenier und Tosca. Das Orchester, das schon 2013 riesigen Beifall bei Young Euro Classic einheimsen durfte, mag da nicht zurückstehen: Es stellt nicht nur mit Candelario Huizar einen in Mexiko als Klassiker wohlbekannten Komponisten vor. Sondern es bringt mit The Flower is a Key (A Rap for Mozart) aus der Feder seines Dirigenten Sergio Cárdenas auch ein Stück nach Berlin zurück, das hier seine Wurzeln hat: als „Sinfonischer Rap“, der für die „12 Cellisten der Berliner Philharmoniker“ komponiert wurde.

Mexiko
02. September 2016 17:00

Konzerthaus, Berlin

Sergio Cárdenas
© A. Cárdenas

© A. Cárdenas

Der mexikanische Dirigent Sergio Cárdenas ist seit 2005 Professor an der Nationalen Universität Mexikos (UNAM) in Mexiko City und zugleich Künstlerischer Leiter des Symphonieorchesters der Musikfakultät. 2015 erhielt er den Auftrag zum Aufbau eines Lehrstuhls für den Studiengang „Dirigieren“ an der UNAM. Geboren 1951 in Ciudad Victoria, studierte er Chorleitung am Westminster Choir College in Princeton, New Jersey (USA) und Dirigieren am Salzburger Mozarteum. Dort leitete Cárdenas nach Beendigung seines Studiums auch das Hochschulorchester, bevor ihn seine weitere Karriere in viele Länder Europas und Lateinamerikas, aber auch nach Ägypten und Taiwan führte. Seit einigen Jahren feiert Cárdenas darüber hinaus als Komponist vielbeachtete Erfolge, so mit der Komposition „The Flower is a Key (A Rap for Mozart)“, das von den „12 Cellisten der Berliner Philharmoniker“ in Auftrag gegeben und unter Mitwirkung von Sir Simon Rattle als Rapper auch auf CD eingespielt wurde.

Dirigent
Alan Pingarrón
© G. Pérrez

© G. Pérrez

1987 in Mexiko-Stadt geboren, erhielt der Tenor Alan Pingarrón seine Gesangsausbildung ab 2003 an der Musikfakultät der UNAM in seiner Heimatstadt. Mehrfach war er bei Gesangswettbewerben erfolgreich, so beim Wettbewerb Francisco Araiza und beim Opernwettbewerb „Las voces del Bicentenario” (Die Stimmen der Zweihundertjahr-Feier). Pingarrón ist mit allen wichtigen Orchestern und bei allen bekannten Klassikfestivals in Mexiko aufgetreten. Sein Repertoire reicht von den Tenorpartien in geistlichen Werken wie dem Mozart-Requiem, dem Verdi-Requiem und Händels Messias bis zu Opernpartien von Mozart, Donizetti und Puccini.

Tenor
Luis Gerardo Villegas
© JMP Walle

© JMP Walle

Als Künstler tummelt sich Luis Gerardo Villegas auf vielen verschiedenen Feldern: Er arbeitet vor allem als Orchester- und Chordirigent, wobei er mit diversen Ensembles in Nord- und Mittelamerika, aber auch in China aufgetreten ist. Darüber hinaus widmet er sich der Regie, so als Künstlerischer Leiter bei verschiedenen Disney-Produktionen. Nicht zuletzt tritt er als Schlagzeuger und auch – vor allem in der Zusammenarbeit mit Sergio Cárdenas – als „sinfonischer Rapper“ auf.

Rapper

Das Orquesta Sinfónica „Estanislao Mejía“ (Mexiko) lädt zur öffentlichen Generalprobe mit Ausschnitten aus dem Abendprogramm. Moderation auf Deutsch: Sergio Cárdenas.

PROGRAMM

Wieder einmal ungewohnte Klänge bei einem Konzert von Young Euro Classic! Denn das mexikanische Studentenorchester von der UNAM-Musikhochschule in Mexico City bringt aus seiner Heimat einen Tenor mit, der das Berliner Publikum mit mexikanischen Liedern bezaubern will. Dass er auch im klassischen Repertoire zu Hause ist, beweist er mit drei berühmten Arien aus den Opern La Gioconda, Andrea Chenier und Tosca. Das Orchester, das schon 2013 riesigen Beifall bei Young Euro Classic einheimsen durfte, mag da nicht zurückstehen: Es stellt nicht nur mit Candelario Huizar einen in Mexiko als Klassiker wohlbekannten Komponisten vor. Sondern es bringt mit The Flower is a Key (A Rap for Mozart) aus der Feder seines Dirigenten Sergio Cárdenas auch ein Stück nach Berlin zurück, das hier seine Wurzeln hat: als „Sinfonischer Rap“, der für die „12 Cellisten der Berliner Philharmoniker“ komponiert wurde.

Festivalimpressionen

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