Nationales Jugendorchester Rumäniens

© MUTESOUVENIR | Kai Bienert

Es ist erst dreizehn Jahre alt, aber nicht wenige Fachleute erklären es bereits zu einem der besten Orchester Rumäniens – wenn nicht zum besten überhaupt. Von den Qualitäten des Nationalen Jugendorchesters Rumäniens konnten sich die Besucher von Young Euro Classic bereits 2012, 2014, 2018 und 2019 überzeugen. Dies liegt vor allem an der glänzenden Aufbauarbeit des erfahrenen Dirigenten Cristian Mandeal, der den jungen Musikern zwischen 18 und 28 nicht nur technisches Knowhow, sondern auch die Begeisterung am Musizieren vermittelt. Bezeichnend für das hohe Niveau ist auch die mehrfache Einladung zum renommierten George Enescu Festival in Bukarest. Darüber hinaus stehen bereits Auftritte in Rom, Paris, Brüssel, Wien und Istanbul sowie bei den Festivals in Ravello und Aix-en-Provence zu Buche. 2019 gab das Orchester zudem sein Debüt in der Elbphilharmonie Hamburg. Während sich die erste CD-Produktion des Nationalen Jugendorchesters rumänischen Komponisten widmete, bot die zweite CD mit dem Titel Trans-Europa Express Werke von Grieg über Fauré bis hin zu Tschaikowski und Chatschaturjan.

Rumänien
07. August 2021 20:00

Konzerthaus, Berlin

Cristian Mandeal

© Virgil Oprina

Der rumänische Dirigent Cristian Mandeal, Jahrgang 1946, absolvierte ein Studium an der Musikakademie in Bukarest, bevor er seine Ausbildung bei Herbert von Karajan in Berlin und Sergiu Celibidache in München vervollständigte. Von 1987 bis 2009 war er Chefdirigent und Generalmusikdirektor der Bukarester Philharmonie. Neben rumänischen Orchestern leitete er namhafte Orchester in ganz Europa und war bis 2009 Erster Gastdirigent des Hallé Orchestra in Manchester sowie bis 2013 des Philharmonischen Orchesters Kopenhagen. Dabei dirigierte er über 60 Uraufführungen rumänischer und nicht-rumänischer Komponisten. Unermüdlich setzt sich Mandeal vor allem für das Werk seines Landsmanns George Enescu ein, dessen gesamtes symphonisches Schaffen er auf CD aufgenommen hat. In den letzten Jahren widmet sich der Dirigent, der dieses Jahr seinen 75. Geburtstag feiert, verstärkt dem Aufbau des Rumänischen Jugendorchesters, mit dem er schon 2012, 2014, 2018 und 2019 bei Young Euro Classic aufgetreten ist, und dem Rumänischen Nationalen Symphonieorchester.

Dirigent

Daniel Ciobanu

© intermusica

Der 30-jährige rumänische Pianist Daniel Ciobanu kann bereits auf eine Vielzahl bedeutender Konzertsäle verweisen, in denen er aufgetreten ist, so die Carnegie Hall New York, Salle Cortot in Paris, Elbphilharmonie Hamburg und das Salzburger Mozarteum. Tourneen führten ihn nach Japan, China, Taiwan, Südafrika und Brasilien. Nach erstem Unterricht in seiner Heimat kam Ciobanu 2011 mit einem Stipendium nach Schottland; weitere Studien führten ihn an die Universität der Künste Berlin zu Pascal Devoyon und Markus Groh. Im Kleinen Saal des Konzerthauses gab der Pianist 2019 auch einen Solo-Abend. Anfang 2020 führten ihn Einladungen erstmals zum Gewandhausorchester Leipzig und zum Royal Philharmonic Orchestra; im vergangenen Jahr erschien auch seine erste CD mit Werken von Prokofjew und Debussy, der Klaviersuite Nr. 3 von Georges Enescu und der Dante-Sonate von Franz Liszt. 2017 gründete Ciobanu in den rumänischen Karpaten das „Neamt Musikfestival“ für junge Künstler, bei dem nicht nur klassische Musik, sondern auch Jazz und experimentelle Projekte zur Aufführung kommen.

www.danielciobanu.com

Klavier

CONSTANTIN SILVESTRI

Drei Stücke für Streichorchester op. 4 Nr. 2 (1933/1950)

DMITRI SCHOSTAKOWITSCH

Klavierkonzert Nr. 2 F-Dur op. 102 (1957)

Robert Schumann

Symphonie Nr. 1 B-Dur op. 38 „Frühlingssymphonie“ (1841)

PROGRAMM

Mehr als einmal hat das Nationale Jugendorchester Rumäniens unter Cristian Mandeal in den letzten Jahren bei Young Euro Classic schon für stürmische Begeisterung gesorgt. Jetzt wird der charismatische Dirigent und unermüdliche Motor des Orchesters 75 – und gibt dem Berliner Publikum Gelegenheit, ihm und den Musikerinnen und Musikern aus diesem Anlass wieder reichlich Beifall zu spenden. Das Programm mischt in bewährter Weise Bekanntes und Unbekanntes: Den Anfang macht eine musikalische Verbeugung vor dem großen rumänischen Komponisten und Dirigenten Constantin Silvestri, dann folgt das zweite Klavierkonzert von Dmitri Schostakowitsch, das der Russe seinem Pianistensohn Maxim zum 19. Geburtstag in die Finger komponierte. Als Hauptwerk des Konzerts widmen sich die jungen rumänischen Musiker der überschwänglichen Frühlings-Symphonie B-Dur von Robert Schumann.

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