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Nationale Jugendphilharmonie der Türkei

© Enes Haraççıoğlu

Die Nationale Jugendphilharmonie der Türkei ist ein regelmäßiger und gern gesehener Gast bei Young Euro Classic. 2007 von Cem Mansur gegründet, kam das Orchester schon 2008 erstmals nach Berlin. Einem zweiten Auftritt 2010 folgten weitere binationale Projekte, so 2011 das Young Euro Classic Festivalorchester Türkei – Deutschland und 2012 das Armenisch-Türkische Jugendorchester unter dem Motto „Music that unites!“. Die 100 jungen Musiker im Alter zwischen 16 und 22 Jahren stammen aus der gesamten Türkei. Längst hat sich die Nationale Jugendphilharmonie der Türkei zu einem der wichtigsten Kulturbotschafter seines Landes entwickelt. So spielte das Orchester 2013 zur 400-Jahr-Feier der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen den Niederlanden und der Türkei in Anwesenheit von Königin Beatrix Konzerte in Amsterdam und Den Haag, 2014 wurde es zu den Feiern zum 25-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft Istanbul – Berlin eingeladen. Außerdem traten die Musiker in den letzten Jahren mit großem Erfolg im Konzerthaus Wien, im Auditorium in Rom, in Brüssel, beim Brucknerfest in Linz und beim Beethovenfest in Bonn auf. Seit seiner Gründung ist die SABANCI Stiftung Hauptförderer des Orchesters.

www.genclikfilarmoni.org

Türkei
16. August 2015 20:00

Konzerthaus, Berlin

Steffen Seibert

Steffen Seibert ist der Sprecher der Bundesregierung und Chef des Bundespresseamtes.

© Bundesregierung / Denzel

© Bundesregierung / Denzel

Steffen Seibert, Regierungssprecher und Chef des Bundespresseamtes, hat einen Lebensweg hinter sich, der viel Ehrgeiz und Zielstrebigkeit vermuten lässt, auch wenn er selbst sagt, dass er lange einer war, „der sich gesucht hat“. Der gebürtige Münchener war während seines Studiums u.a. der Geschichte in Hamburg und London schon Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, und machte nach seinem Volontariat beim ZDF 1989 rasch Karriere beim Sender. Als Auslandskorrespondent aus Washington und Moderator unterschiedlicher Magazine, wie auch als Wahlberichterstatter und später Anchorman des heute-journals war er bekanntes und beliebtes Gesicht auf dem Bildschirm und erhielt für seine Moderation der Sondersendungen zum Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 die Goldene Kamera. Nicht nur das Fernsehpublikum wurde auf ihn aufmerksam – sondern auch die Bundeskanzlerin höchstpersönlich. So wurde der inzwischen 55-Jährige von der Kanzlerin für sein jetziges Amt vorgeschlagen und ist seit 2010 Merkels „Kommunikationschef“. Wenn er die Wahl hätte, wäre der Familienvater selbst lieber Bundespräsident als Kanzler. Und wenn er etwas ganz anderes hätte werden wollen? Opernintendant. „Wenn der in sein Büro geht, kommt er an lauter Türen vorbei, hinter denen gesungen und musiziert wird. Das ist doch der Himmel.“

Pate des Abends
Cem Mansur
© Mehmet Çağlarer

© Mehmet Çağlarer

Die persönliche und künstlerische Biographie von Cem Mansur könnte kosmopolitischer nicht sein: Der englisch-türkische Doppelbürger kam 1957 in Istanbul, in einer multi-nationalen und vielsprachigen Familie zur Welt. Er studierte in London und anschließend am Los Angeles Philharmonic Institute bei Leonard Bernstein. Als Dirigent der Staatsoper Istanbul von 1981 bis 1989 eignete er sich ein beeindruckendes Opernrepertoire an. Nach der erfolgreichen Aufführung von Edward Elgars unvollendeter Oper The Spanish Lady 1986 in London folgten Engagements bei international bedeutenden Orchestern und Opernhäusern. Cem Mansur tritt regelmäßig am Mariinski-Theater St. Petersburg und beim Puccini-Festival in toskanischen Torre del Lago auf. Als Chefdirigent der Nationalen Jugendphilharmonie der Türkei dirigierte er Gastspiele bei Young Euro Classic und leitete mehrere binationale Projekte, u.a. das Young Euro Classic Festivalorchester Türkei – Deutschland und das Armenisch-Türkische Jugendorchester. Seit 1998 ist er Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Akbank Chamber Orchestra. Zusätzlich leitet er in Istanbuls schönsten historischen Stätten ein eigenes Klassik-Festival.

Dirigent

MODEST MUSSORGSKI

Vorspiel zu «Der Jahrmarkt von Sorotschinzy» (1881)

SINEM ALTAN

«Hafriyat - Earthwork» (Uraufführung)

CLAUDE DEBUSSY

«Ibéria» aus «Images» (1912)

IGOR STRAWINSKI

«Petruschka» (1947)

19:00 Uhr: Konzerteinführung im Werner-Otto-Saal — Einlass mit Konzertticket um 18:45 Uhr
Moderation: Lea Heinrich, Vorsitzende der Publikumsjury 2015
In Kooperation mit der Körber-Stiftung.

PROGRAMM

Ihr Temperament sprengt fast schon die Grenzen des Konzerthauses Berlin: Wenn die Nationale Jugendphilharmonie der Türkei, angefeuert von ihrem Dirigenten Cem Mansur, beim Festival spielt, dann ist allerbeste Stimmung garantiert. Denn die jungen Musikerinnen und Musiker schaffen es immer wieder, ihrem großen Können eine kräftige Portion südländischer Begeisterung mitzugeben. Auch in diesem Jahr bietet das farbige Programm reichlich Gelegenheit dazu – nicht nur die spanischen Impressionen in Debussys „Ibéria“, sondern vor allem Strawinskis mitreißende Ballettkomposition „Petruschka“, ein Feuerwerk brillanter musikalischer Einfälle. Immer im Programm der Türken auch ein zeitgenössisches Werk, diesmal eine Uraufführung der in Berlin lebenden deutsch-türkischen Komponistin Sinem Altan, die schon mehr als einmal bewiesen hat, dass ihre musikalische Fantasie kaum Grenzen kennt, als Auftragswerk von Young Euro Classic.

Für die Unterstützung der Komposition Sinem Altans beb_logo_medium_sw_small_neu

Partner des Abends

Festivalimpressionen

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