Bundesjugendorchester

Wenn es um neue Programmideen und spannende Konzertprojekte geht, hat das Bundesjugendorchester (BJO) stets die Nase vorn. Auch bei Young Euro Classic, wo das Bundesjugendorchester seit dem ersten Festivaljahr zu den unverzichtbaren Stammgästen gehört, reicht die Palette ungewöhnlicher Konzerte von Auftritten mit dem Bundesjugendballett bis zum Programm im vergangenen Jahr mit Filmmusik von der Stummfilmzeit bis heute. Entscheidend ist die Vielseitigkeit: Unter dem Motto „Spielen. Fördern. Begeistern“ treffen sich die jungen Musiker im Alter von 14-19 Jahren, zumeist Erste Preisträger des Wettbewerbs Jugend musiziert, mehrmals pro Jahr zu intensiven Arbeitsphasen. Dabei erarbeiten sie Kompositionen aus allen Epochen, auch zeitgenössische Werke sowie Uraufführungen gehören zum festen Bestandteil der Programme. Seit langem zählt das Bundesjugendorchester zu einem der wichtigsten Kulturbotschafter Deutschlands, wie jüngste Reisen nach Rumänien und China (2015) oder Mexiko (2016) zeigen.

© Bundesjugendorchester

Seit 2013 unterstützen die Berliner Philharmoniker als Patenorchester das Bundesjugendorchester durch gemeinsame Proben, Meisterkurse und Konzerte.

www.bundesjugendorchester.de

 

Deutschland
04. August 2018 20:00

Konzerthaus, Berlin

Mario Venzago

© Alberto Venzago

Der gebürtige Zürcher Mario Venzago, der am 1. Juli dieses Jahres 70 Jahre alt wird, blickt auf eine über 40-jährige Dirigentenkarriere zurück. Eine Vielzahl von Chefpositionen begleiteten seinen Weg: bei der Deutschen Kammerphilharmonie Frankfurt, an der Grazer Oper, bei den Göteborger Symphonikern wie auch beim Indianapolis Symphony Orchestra. Seit der Saison 2010/11 ist Venzago Chefdirigent des Berner Symphonieorchesters. Zugleich wurde er zu vielen Gastdirigaten eingeladen, so auch regelmäßig vom Berliner Konzerthausorchester. Venzagos Diskografie ist weitgefächert; zuletzt hat er sämtliche Bruckner-Symphonien aufgenommen. Große Beachtung fanden die Einspielungen der Opern Venus und Penthesilea seines Landsmannes Othmar Schoeck. Der Schweizer Dirigent leitet bereits zum siebten Mal eine Arbeitsphase beim Bundesjugendorchester.

www.mariovenzago.com

Dirigent
Gerhild Romberger

© Rosa Frank

Die aus dem emsländischen Sögel stammende Mezzosopranistin Gerhild Romberger gehört zu den wenigen Sängerinnen, die sich ganz auf das Konzert- und Liedrepertoire konzentriert. In diesem Bereich gehört sie zu den gefragtesten Stimmen ihrer Generation; ihr Repertoire reicht von den Werken Bachs und Händels über die großen Oratorienpartien und Mahler-Lieder bis hin zu Wolfgang Rihm. „Gerhild Romberger singt und die Zeit bleibt stehen“, schwärmte die Süddeutsche Zeitung. Dabei sang sie unter prominenten Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Riccardo Chailly, Gustavo Dudamel, Philippe Herreweghe und Mariss Jansons; unter Iván Fischer war die Mezzosopranistin im Dezember 2017 Solistin in Mahlers Lied von der Erde im Konzerthaus Berlin. Für ihre Aufnahme von Mahler-Liedern mit dem Pianisten Alfredo Perl wurde Gerhild Romberger 2017 mit dem Echo Klassik ausgezeichnet. Seit 2003 hat sie eine Professur an der Musikhochschule Detmold.

 

 

Mezzosopran 

ANTON BRUCKNER

Ouvertüre g-Moll (1863)

OLIVER MESSIAEN

„L’Ascension“ („Die Himmelfahrt“), Vier Symphonische Meditationen für Orchester (1934)

GUSTAV MAHLER

„Kindertotenlieder“ (1905)

PAUL HINDEMITH

Symphonie „Mathis der Maler“ (1934)

19:00 Uhr: Konzerteinführung mit Dieter Rexroth im Werner-Otto-Saal
Einlass mit Konzertticket um 18:45 Uhr

PROGRAMM

Das Bundesjugendorchester, seit Jahren Stammgast bei Young Euro Classic, versteht es immer wieder, sein Publikum zu überraschen. Im letzten Jahr brachte das Bundesjugendorchester spektakuläre Beispiele aus der Geschichte der Filmmusik mit nach Berlin. In diesem Jahr dagegen gibt sich das Orchester, in dem die besten Musiktalente Deutschlands zusammen spielen, ganz anders: tiefgründig, streng, nachdenklich. Der Franzose Olivier Messiaen, ein tiefgläubiger Katholik, hat sich 1934 vom Thema „Himmelfahrt“ zu vier klangschillernden Meditationen inspirieren lassen. Gustav Mahler fand 1904 in seinen fünf Kindertotenliedern nach Gedichten von Friedrich Rückert ergreifende Töne der Klage. Und Paul Hindemith wählte den Maler Mathias Grünewald, um dessen berühmten Isenheimer Altar in seiner Symphonie Mathis der Maler zu spiegeln. Ein Programm, das neugierig macht – man darf sicher sein, dass sich auch das Bundesjugendorchester dieser besonderen Herausforderung mit großer Neugier stellen wird!

Mitschnitt

Das Konzert wird von kulturradio vom rbb (UKW 92,4 und Kabel 95,35) mitgeschnitten; Ausstrahlung im Rahmen des ARD Radiofestivals.

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