European Union Youth Orchestra

© MUTESOUVENIR | Kai Bienert

Europäischer geht es nicht: Seit seiner Gründung 1976 bildet das EUYO eine Brücke zwischen Musikausbildung und professioneller Karriere. Über 4.000 Musiker:innen haben nach rigorosen Auswahlspielen in jedem EU-Land mittlerweile das EUYO durchlaufen; seine Ehemaligen finden sich heute als Dirigent:innen, Solist:innen, Lehrende und Orchestermusiker:innen in Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra und dem Royal Concertgebouw Orchestra. Das EUYO hat mit legendären Musiker:innen wie Daniel Barenboim, Leonard Bernstein und Sir Colin Davis zusammengearbeitet. Nach dem Gründungsdirigenten Claudio Abbado, Vladimir Ashkenazy und Bernard Haitink, ist seit Herbst 2015 Vasily Petrenko Chefdirigent des Orchesters. Gegründet 1976 von Joy und Lionel Bryer, ist das EUYO ein Kulturbotschafter der Europäischen Union und darüber hinaus eine Weltmarke, wie Auftritte bei den BBC Proms, der Carnegie Hall und dem Wiener Musikverein belegen. Die Auftritte bei Young Euro Classic gehören seit Gründung des Festivals zu den jährlichen Glanzlichtern: 2019 setzte das EUYO mit seiner dreitägigen Residence und der Aufführung von Beethovens Neunter in und vor dem Konzerthaus Berlin ein besonders spektakuläres Highlight.

www.euyo.eu

Europäische Union
21. August 2024 20:00 Uhr

Konzerthaus Berlin

Gianandrea Noseda

© Tony Hitchcock

Der Italiener Gianandrea Noseda, geboren 1964 in Mailand, ist ein weltweit viel gefragter Dirigent. Seit 2016 arbeitet er als Chefdirigent beim National Symphony Orchestra in Washington, 2021 übernahm er außerdem die Position des Generalmusikdirektors an der Oper Zürich, wo er unter anderem gemeinsam mit Intendant Andreas Homoki in den letzten Spielzeiten Wagners Ring des Nibelungen auf die Bühne gebracht hat. Hinzu kommen Auftritte bei den Berliner und Wiener Philharmonikern, in New York und Paris sowie Konzerte mit Orchestern, mit denen er seit langem zusammenarbeitet, wie dem BBC Philharmonic, dem Pittsburgh Symphony und dem Israel Philharmonic. Auch an der Met in New York ist er mit Opern wie Gounods Roméo et Juliette, Bizets Perlenfischer und Borodins Fürst Igor hervorgetreten. In seiner Diskografie reicht die Bandbreite von Dvorák und Liszt über Casella, Respighi und Dallapiccola bis zu Schostakowitsch und Prokofjew. Sein besonderes Engagement für die junge Generation unterstrich Noseda, als er 2019 zum Gründungsdirigenten des Tsinandali-Festivals mit angeschlossenem Jugendorchester in Georgien ernannt wurde.

www.gianandreanoseda.com

Dirigent

Nicolas Altstaedt

© Marco Borggreve

Der deutsch-französische Cellist Nicolas Altstaedt hat sich seit seinem hochgelobten Debüt mit den Wiener Philharmonikern unter Gustavo Dudamel beim Lucerne Festival 2010 als einer der gefragtesten und vielseitigsten Künstler etabliert, dessen Repertoire von den Anfängen bis zur zeitgenössischen Musik reicht. In letzter Zeit konzertierte er mit dem Budapest Festival Orchester unter Iván Fischer, dem Rotterdam Philharmonic unter Lahav Shani, war Artist in Residence beim SWR Orchestra unter Teodor Currentzis. Er konzertiert regelmässig auf historischen Instrumenten mit Ensembles wie Il Giardino Armonico und Dirigenten wie René Jacobs, Phillippe Herreweghe und Giovanni Antonini. Diese Saison stehen u.a. Debuts beim Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, beim Philharmonia Orchestra mit Paavo Järvi, dem Swedish Radio Orchestra mit Maxim Emelyanychev, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen mit Thomas Adès, als Tourneen mit dem Australian Chamber Orchestra an. 2012 wurde er auf Gidon Kremers Wunsch dessen Nachfolger als Künstlerischer Leiter des Kammermusikfestes Lockenhaus.

www.nicolas-altstaedt.com

Violoncello

CARLOS SIMON

„Fate Now Conquers“ (2020)

BENJAMIN BRITTEN

„The Young Person’s Guide to the Orchestra“ (1946)

RICHARD STRAUSS

„Don Quixote“ op. 35 (1897)

Über das Konzert

Sie kommen aus allen 27 Ländern der Europäischen Union und stellen seit 25 Jahren bei ihren Auftritten in Berlin immer wieder ihre besondere Klasse unter Beweis: die exzellenten Musiker:innen des European Union Youth Orchestra (EUYO). In die Phalanx großer Namen der Vergangenheit von Vladimir Ashkenazy über Bernard Haitink bis zu Herbert Blomstedt reiht sich auch das diesjährige Team aus dem vielgefragten Dirigenten Gianandrea Noseda und dem in Berlin bestens bekannten Cellisten Nicolas Altstaedt ein: Sie präsentieren ein Programm, das die Qualität des EUYO in bestes Licht rücken dürfte. Eröffnet wird der Abend mit einer Komposition des US-Amerikaners Carlos Simon von 2020, deren Titel Fate Now Conquers sich auf eine Notiz aus Beethovens Tagebuchaufzeichnungen bezieht. Als virtuoses Orchestervorzeigewerk folgt dann Benjamin Brittens Young Person’s Guide to the Orchestra – dies gilt noch mehr für das symphonische Highlight des Abends, die Tondichtung Don Quixote von Richard Strauss, in der Altstaedt mit seinem Violoncello in die Rolle des Ritters von der traurigen Gestalt schlüpft.

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